Feierliche Wieder-Inbetriebnahme des „Erdbeben-Informationsterminals“ als Leuchtturmprojekt der Fakultät Bau und Umwelt
Am 26. März 2026 konnte – im Rahmen der Jubiläumsveranstaltung „30 Jahre EDAC“ – vom Dekan der Fakultät Prof. Dr. Lahmer (Foto 1) der neugestaltete, interaktiv nutzbare Erdbebenmonitor eingeweiht werden. Der Dekan würdigte dabei auch das 30jährige Bestehen des Earthquake Damage Analysis Center (EDAC) und seine Beiträge in Lehre und Forschung.
Im Zuge der Baumaßnahmen in der Marienstraße 13 musste der im Foyer seit fast 15 Jahren dort installierte Monitor sowie der Schaukasten zum Studiengang Natural Hazards and Risks in Structural Engineering – also das Erdbeben-Informationsterminal in Verbindung mit der seismischen Station in der Parkhöhle – demontiert werden und konnte nun nach 2-jähriger Pause mit neuern Funktionalitäten und an einem neuen Platz im Foyer wieder in Betrieb genommen werden.
Unterstützung dafür gab es im Rahmen der „Leuchtturmprojekt“-Initiative der Fakultät Bau und Umwelt, die es in erster Phase ermöglichte, den alten Monitor an den Interim-Standort Eingang Marienstraße 13 A zu montieren und die erforderlichen technischen Voraussetzungen inklusive die Datenkommunikation nicht zuletzt im Zuge der Neueröffnung der Parkhöhle im März 2024 selbst zu gewährleisten (Letzte Meldungen: Neuer Platz für den Erdbeben-Monitor).
Ergänzend zur Übergabe an die Öffentlichkeit informierte Christian Kaufmann (Foto 2) die zahlreichen Gäste über die Funktionalitäten und abrufbaren interaktiven Inhalte.
Wer das Foyer des Hörsaalgebäudes betritt, findet den Monitor nun in einem aufgeräumten Umfeld. Es war das erklärte Ziel aller Kollegen, die Übergabe des Monitors mit dem Workshop zu verbinden und somit auf eine wichtige Komponente der Lehr- und Forschungsarbeiten hinzuweisen, die in vielen Praxisprojekten des seismischen und Bauwerk-Monitorings als Leistungsmerkmal des EDAC gewachsen ist und Anerkennung gefunden hat.
Ein großer Dank gilt dem stets kooperativen Wechselspiel mit dem Dezernat Gebäudemanagement, dem Insistieren von Frau Bürge und im Besonderen den stets einsatzbereiten Hausmeistern Sven Lorenz und Kollegen.
Was das neue Erdbeben-Infoterminal (Foto 3) vermag, sollte vor Ort erfahren werden. Nach Anpassung der EDAC "Seisview" Software können die Touch-Fähigkeiten des Displays genutzt werden. Derzeit implementierte Interaktionen (Touch Elemente) führen zu einer Auswahl der letzten Schadenserdbeben, erklären die visuellen Elemente des Monitors und den Sensor in der Parkhöhle. Ermöglicht wird die Verbindung zum Studiengang Natural Hazards and Risks in Structural Engineering NHRE und zur Internetseite des Earthquake Damage Analysis Center. Weitere Fenster lassen sich einrichten und sind im Angebot der Nutzung nicht eingeschränkt.
Nicht zuletzt ist darauf hinzuweisen, dass zeitgleich mit der Montage des Monitors auch die Ausstellung eines gemeinsamen Projekts mit der Weimarer Mal- und Zeichenschule reaktiviert wurde, die in 2009 gemeinsam mit dem Projekt 90 Jahre Bauhaus „bauhaus under ground“ eingeweiht wurde. Nachdem diese Ausstellung mit drei Tafeln zu den Kursbeiträgen von Kindern, Schülern und Erwachsenen bei der Neugestaltung der Parkhöhle keine Verwendung fand, soll sie zumindest zum 250. Geburtstag, gegründet 1776 als Fürstliche Freye Zeichenschule, im Flur des EDAC (Foto 4) wieder zugänglich sein.
